Gokarts A bis Z

Technische Ausstattung von Gokarts

Um sich die vereinfachte Bauweise eines Gokarts vorzustellen, kann von der Konstruktion eines Tretautos ausgegangen werden. Diese “Fahrzeuge” wurden lediglich durch einen Antriebsmotor und die entsprechend zugehörigen Funktionskomponenten erweitert.
Bei einem Gokart fehlen jegliche Verdeckeinrichtungen, die bei einem Auto üblich sind. Der Fahrer sitzt daher in einem offenen Cockpit. Um ein Gokart fahrtüchtig zu machen und den für den Fahrer benötigten Platz zu schaffen, beschränken sich die Hersteller erstaunlicherweise nur auf einige wenige Bauteile. Diese bestehen aus:

- Der Rahmenkonstruktion
Bei den Gokarts werden neben die Stahlrohre mit einem runden oder ovalen Querschnitt zu einem fahrtüchtigen und tragfähigen Gestell miteinander verschweißt. Um die hohen Belastungen absorbieren können, wird als Material für das Kartchassis hauptsächlich Stahl verwendet. Um das Gewicht der Fahrzeuge jedoch so niedrig wie möglich zu halten, wird bei der Fertigung auf Verkleidungen aus Blechen verzichtet. Im Gegensatz dazu werden ganz spezielle Arten von Kunststoff ausgewählt. Die Verkleidungselemente am Kart sind relativ gering gehalten und beziehen sich meist nur auf die Rückseite. Die Rahmen bei den Karts haben eine weitere Funktion zu erfüllen, welche in dem Abfangen der mechanischen Einwirkungen besteht. In den Karts werden keine Federungssysteme eingebaut. Die stoßdämpfende Wirkung der Federn wird somit von der Verkleidung übernommen.

In Abhängigkeit von den Einsatzgebieten der motorisierten Gokarts werden sogenannte Überrollbügel oder Stabilisatoren in den Rahmen integriert. Bei den Gokarts ist das Fahrwerk so konstruiert, dass ein Hinterrad in der Kurve immer beweglich bleiben muss und das im kurveninneren Bereich befindliche Rad für kurze Zeit abhebt.

- Dem Herzstück des Gokarts – dem Antriebssystem
Sowohl Benzin- als auch Elektromotoren werden in den Karts im Bereich der hinteren Achse verbaut. Die Leistung der Kartmotoren bewegt sich in einem Limit zwischen 4 PS bei den Kinderkarts und bei maximal 120 PS bei Gokarts für den Rennsport.

- Dem Getriebe
Das Getriebe ist bei den motorgestützten Karts eine technische Notwendigkeit, um die Kraft des Motors auf die Räder zu übertragen. Es handelt sich bei den überwiegend benutzten Gokarts um ein kettengestütztes Getriebe. Die Kette reicht vom Motor bis an die hintere Achse, von der aus das Gokart in Bewegung gesetzt wird. Zu den Highlights der Gokarts gehören die aufwendig gestalteten Schaltgetriebe, mit denen maximal sechs Gänge eingelegt werden können. Diese arbeiten in hochwertigen Gokarts in Kombination mit einer sogenannten Fliehkraftkupplung.

Gokarts für Erwachsene Tunen, Zubehör und Ersatzteile

Da sich Gokarts aufgrund ihrer Beschaffenheit hervorragend für das Bestreiten von Fahrzeugrennen eignen, sehen die Tuningenthusiasten gerade in dieser Hinsicht ein großes Potential und eine tolle Herausforderung, das Leistungsvermögen dieses Fahrzeuge zu erhöhen. Um die geplanten Vorhaben und Visionen praktisch umsetzen zu können, werden diverse Tuningteile benötigt. Diese können ebenso wie Zubehör und Ersatzteile für Gokarts über den einschlägigen Fachhandel bezogen werden.
Ersatzteile für das Gokart werden als Komponenten für die Chassis, die Hinterachse oder für die Motoren angeboten. Erweitert wird das Sortiment an Kartersatzteilen durch:

- Kartsitze
- Kühlungen für die Motoren
- Lenkräder in unterschiedlichen Ausführungen
- Luftfilter
- Kupplungen – Ersatzteile als Schalthebel, Schaltstangen, Kupplungslocken, Kupplungszüge und Ölbadkupplungen
- Lager und Bremsen
- Kupplungen, Kettenräder und Ritzel
- Spurstangen
- Vergasereinheiten
- Zündungssystem einschließlich der einzelnen Zündkerzen und Kerzenstecker sowie Zündspulen
- Pedalen – bestehend aus Pedal Excenter, Pedalfedern und kompletten Einbausätzen, Verlängerungen für die Pedalen und verschiedene Arten von Pedalen für Gas und Bremsen
- Komplette Motorblöcke und separate Motorenteile wie Hubzapfen oder Simmerringe

Für die Reparatur von Fahrzeugverkleidungen eignen sich Seitenkästen, Heckauffahrschutze sowie Frontspoiler und Frontschilde. Um ein Customizing Tunen der Gokarts vornehmen zu können, werden darüber hinaus weitere Artikel wie Kettenschutze und Starttafeln, Frontschilder samt Halterungssegmenten sowie Heckstoßstangen angeboten. In den Ersatzteillagern der Hersteller und Händler befinden sich außerdem komplette Kart Fahrgestelle unterschiedlicher Baureihen. In diesen Fahrgestellen sind schon diverser Funktionsteile wie eine Vorder- und Hinterradbremse, die Hinterachse und die Vorderachse, Schals- und Kupplungshebel und Elektronfelgen eingebaut.

Eine enorme Bedeutung beim Tunen der Gokarts nehmen neben den Bereifungen die Lenkräder ein. Hoch moderne Erzeugnisse setzen sich aus Kunststoffen zusammen, die aus der Klasse der sogenannten Hochleistungskunststoffe stammen und mit einer Veredelung aus Carbon versehen werden. Die Lenkräder sind zudem in der Lage, multifunktionale Aufgaben zu erfüllen. Zu den markanten Highlights dieser Lenkräder, welche den Komponenten der Rennsportautos sehr nahe kommen, zählen Vorzüge wie:

♦ Ergonomischer Durchmesser
♦ Spezielle Materialüberzüge für einen weichen Griff
♦ Staub- und wasserdichte Schaltelemente in In- und Outdoorkarts direkt am Lenkrad
♦ Im Lenkrad eingebautes Display
♦ Ausgezeichneter Komfort durch perfekte Anordnung aller Schalter am Lenkrad

Gokarts haben sind vor diesem Hintergrund zu rasanten Fahrzeugen geworden, die sich durch beinahe revolutionäre Hightech-Konfigurationen auszeichnen.
Neben der beinahe unüberschaubaren Auswahl an kleinen und großen Ersatzteilen können die Gokartfans von den Kartreifen profitieren, welche sich unmittelbar auf das Fahrverhalten und die Verschleißanfälligkeit der Fahrzeuge auswirken.

  • Verschiedene Reifenhersteller fertigen Reifen für Gokarts, die sowohl für den Profikartsport als auch für das Kartfahren in Indoor- und Outdoorbereichen ideal sind.

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